Themengruppen
Hier gruppiere ich die Beiträge noch mal nach Themen, um sie im Zusammenhang lesen zu können.
Hinweis: die ältesten Einträge stehen immer zuletzt, es beginnt mit den aktuellsten Einträgen.
Lampenselbstbau 06.02.16

Eine Zusammenfassung darüber, wie ich meine Mastleuchten bastelte. mehr...


PWM-Fahrregler V3 11.11.15

Zusammenfassung aller Beiträge zum Thema " PWM-Fahrpult V3 (PWM-V3)". mehr...


HObbex-Oberleitung 21.12.15

Zusammenfassung aller Blogbeiträge zum Thema "HObbex Oberleitung auf meiner Anlage" mehr...


Weichenlaternen 31.12.14

Eine Zusammenfassung darüber, wie ich meine beleuchteten Weichenlaternen bastelte. mehr...


DCC Lichtdecoder 07.10.16

Eine Zusammenfassung darüber, wie ich meinen eigenen DCC-Lichtdecoder bastelte. Szenen in denen die Licht-Decoder in der Anlage arbeiten: Decoder STR1 und STR2: Straßenszene mehr...


Digitalisierung meiner Arnold-Drehscheibe 26.06.17

Meine Arnold-Drehscheibe bekommt einen neuen Motor und eine Digitalsteuerung mit 2 PIC Microprocessoren (einer in der Drehbüne und einer unter der Grube) mehr...

Weitere Themen werden sein:
  • Bau verschiedener Landschaftsszenen
  • Detailierung des BWs
  • Umbau eines Stellwerks

Lampenselbstbau

Eine Zusammenfassung darüber, wie ich meine Mastleuchten bastelte.


Fortsetzung folgt .... über den Einbau der Lampen in die Anlage werde ich noch berichten.


10.3.2016
Das BW wird gepudert.
Dies sind die Kräuter meiner Hexenküche.
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Die Puder trage ich mit einem Schwamm trocken auf. Im Dampf-BW verwende ich vorwiegend die schwarz-braune Puderfarbe "BW-Schmutz" von Rainerhagen (die Firma gibt es heute leider nicht mehr); der Schwarzton passt hervorragend für ein kohle- und ölverschmutztes Dampf-BW.
Für das E-BW nehme ich "Schmutz Bräunlich" von Aho und Aufhellungen mit hellen Schmutzfarben.

... und so sieht's fertig aus . Alle Wunden sind wieder geheilt.
Ein Panoramabild unter Kunstlicht
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... und nochmal bei Tageslicht.
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Damit ist die Renovierung des Anlagenteils mit den Betriebswerken fast fertig.
Es fehlen z.B. noch die fleißigen Preiserlein; sie sind noch in der Schachtel und freuen sich, bald ins Freie entlassen zu werden.
Auch die Kabel an der linken Seite des Bildes müssen noch "versteckt" werden.

9.3.2016:
weiter ging es heute mit der "Wundversorgung".
Meine Arbeitsutensilien waren:
  1. Kaffeesahnefläschchen mit Schotter, wichtig die kleine Gießtülle,
  2. ausgediente Nasensprayflasche mit Wasser (beim Benetsen mit Spray braucht man auch kein Spüli); das Saugrohr in der Flasche fast vollständig abschneiden, weil die Flasche kopfüber benutzt wird; je kürzer das Rohr desto weiter kann die Flasche geleert werden,
  3. verdünnter Weißleim mit Pipette - ich denke mein Weißleim ist Scenics-Cement von Woodlands.
Die Arbeitsschritte: Zunächst den Schotter verteilen, mit einem trockenen Pinsel den Schotter dahin pinseln wo er hin soll und alles gut glätten.
Mit der Sprayflasche den Schotter mit Wasser durchtränken und mit der Pipette den Leim aufträufeln. Der Schotter muß so gut durchnässt sein, dass der Leim gut verläuft. Wegen der milchigen Farbe des Leims kann man das gut beobachten. Über Nacht alles trocknen lassen.

Bevor aber alles knochentrocken ist, kratze ich mit einem Holzstäbchen überall an den Schieneninnenseiten nochmals entlang; dabei werden eventuell dort liegende Schotterkörnchen auf den Kleineisen entfernt; die Spurkränze der Loks werden es mir danken.
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8.3.2016:
Neues von heute:
es wurde Schotter geschaufelt, die Preiserlein waren echt fleißig. Alle Wunden der Beleuchtungsorgie sind zugeschüttet.

In meinen Bahnhöfen fülle ich überall die Schienenzwischenräume und im BW praktisch überall bis Oberkante Schwellen auf.
Um Schottermaterial zu sparen, wird zunächst Korktapete eingeklebt. Darauf wird dann geschottert.
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Zum Schottern nehme ich ein ausgedientes Kaffeesahneglas, meine haben eine Gießtülle oben; damit läßt sich der Schotter sehr gut dosieren und gezielt einbringen.
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Wenn passend, hab ich auch gleich Grünes Turf gestreut.

...und die Bahner haben jetzt auch eine Uhr bekommen, damit sie pünktlich ihre Loks ausfahren.
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Das ist ein Brawa-Teil. Hatte ich schon lange, aber heute hat sie Licht bekommen.

Heute wurde allerdings nur eingestreut, noch nicht geklebt ... das kommt morgen. Dann werden die Flickstellen auch noch farblich eingepasst (dazu nehme ich meine bewährten Puderfarben).

7.3.2016:
Was man auf den Nachtaufnahmen nicht sieht, die Arbeiten für die Gestaltung des Betriebswerks haben nicht unerhebliche Wunden geschlagen. Es wird nun meine Baustelle der nächsten Tage sein, das wieder zu heilen.
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Das Bild zeigt von oben, wie ich die Lampen im Halbkreis-Bogen um die Drehscheibe gestellt habe; es sollte nicht so Kraut-und-Rüben aussehen.

6.3.2016:
weiter geht's mit der Beleuchtung der beiden BWs; heute bekamen die beiden großen Lokschuppen Licht.
BW-E-mit-Licht

BW-mit-Licht

Nun fehlen nur noch wenige Lichter im BW - in der Lokleitung und dem kleinen Stellwerk, auch der Ringschuppen könnte noch eine LED zusätzlich vertragen.

5.3.2016:
Heute Mastleuchten ins BW-Gelände geschnitzt und verdrahtet , dabei bekommt auch jedes Gebäude im BW einen Lichtanschluß gelegt. Alle Lampen im BW werden an eine einzige Stromversorgung 10V angeschlossen.

Ich fotografiere die oberirdische Verdrahtung auch deshalb, um eine Dokumentation darüber zu haben, wo Kabel liegen. Hier im BW hab ich die Leuchten "oberirdisch" verdrahtet, nicht ganz ungefährlich gegen spätere versehentliche Beschädigungen, falls ich oberirdisch - aus welchen Gründen auch immer - mit dem Messer rumschneide.
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3.3.2016:
heute hab ich die Standorte für die Mastleuchten in den beiden BWs ausgeschnitten.
Dabei stand mir das kleine Stellwerk für das E-BW (vorne) an seinem bisher vorgesehenen Platz irgendwie im Weg. An dem besten Platz - gleich daneben -  war aber eine Geländestufe. Die ist leider nicht aus Styropor sondern aus harter Spanplatte. Also konnte nicht das Gelände ausgeschnitten werden, sondern das Stellwerk mußte passend gemacht werden.
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irgendwie stehen da noch Oberleitungsmasten nicht schön senkrecht; die Camera deckt sowas unerbärmlich auf .

.... und hier noch schnell eine Totale über die augenblickliche Baustelle; die neuen Mastleuchten sind zu erkennen ... alles nur Probestellung, aber die Plätze sind final. Demnächst wird dann verdrahtet und eingebaut.
Zu den diversen Gebäuden und den neuen Leuchten müssen nun die Stromversorgungen gelegt werden. Aus Bequemlichkeit möchte ich die Kabel oberirdisch (natürlich gut getarnt in Ecken und unter Geländematerial) verlegen. Unterirdisch ist da alles verbaut und schlecht zugänglich.
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Vorbild:
Im BW-Emden standen die Vorbilder für meine Mastleuchten .... schaut hier



2.3.2016:
Die ersten beiden Leuchten sind am Ringlokschuppen aufgestellt ... das sieht besser aus als die doch recht groben Brawa-Leuchten, die da zuvor lange standen. Die Brawalampen waren in den 80er Jahren das non-plus-Ultra, ich war damals schwer begeistert von den Dingern und sie haben lange bei mir ihren Dienst gestanden, aber nun kommen sie in die Kiste.
Ich habe mal eine erste Stimmung eingefangen. Stimmige Bilder zu schießen in so einem Dämmerungslicht, ist nicht ganz einfach. Lange Belichtung mit Stativ und passende Beleuchtung sind nötig.
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2.3.2016:
Die hohen Mastleuchten für das Gleisfeld & die BWs sind nun auch farblich fertig.
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14.2.2016:
Das sind meine ersten 16 Eigenbau-Mastleuchten, zusätzlich stehen schon 10 kleine Mastleuchten auf den Bahnsteigen.
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hinten links die graue: das war der Prototyp - vor langer Zeit gebaut - und noch aus einem dicken Rohr und ohne das schmalere Röhrchen oben unter der Lampe ....  sieht nicht so gut aus wie die neuen.
Jetzt werden sie angemalt und dann ein Plätzchen zwischen den Gleisen gesucht
Für die Bahnsteige hab ich eine kürzere Version in der Mache.

9.2.2016:
heute haben die Mastleuchten Füße bekommen, eine kleine Platine mit Vorwiderstand (400 Ohm für 10 V Lichtspannung) und antiparalleler Schutzdiode.

... vor der Lokleitung hab ich zwei von den guten Stücken probegestellt. Die Leuchten gefallen mir mit den dünnen Masten und dem in der Größe passenden Häubchen.

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8.2.2016:
Ich habe heute die Hauben für die Mastleuchten geschnitzt.
Die dünnen Bleche an den alten PC-Discetten kann man dazu sehr gut verwenden, sie lassen sich mit einer Schere in kleinere Bleche schneiden und dann mit einem Biegewerkzeug in die gewünschte Form biegen.

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Bevor die Haube auf die beiden LEDs gesteckt wird, hab ich sie mit einem Klarsicht Nagellack bestrichen, damit gibt's nach dem Trocknen keinen Kurzschluß und er wirkt als Kleber.


7.2.2016:
Ich war heute so richtig in Serienfertigung-Laune .... an 18 Lampen hab ich je 2 LEDs angelötet und dank der Löthilfe ging das ratz fatz und ohne Fehlversuche.

Hier meine Ausbeute von heute
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Die Mastleuchten bestehen alle aus 2 ineinander gesteckten Messingröhrchen, das dünnere ist 1 mm im Außen-Durchmesser, der Kupferlackdraht passt gerade hindurch.
Mit demselben oberen Teil mit den LEDs kann ich hohe und niedere Leuchten zusammenstecken, die hohen Masten werden im Gleisfeld und BW stehen, die niederen auf Bahnsteigen.
Das dünnere Röhrchen wird ganz leicht gebogen, damit es stramm in dem unteren Röhrchen steckt, es wird nicht eingeklebt. So kann ich später, falls eine Reparatur notwendig sein sollte, das obere Röhrchen mit den LEDs herausziehen.
Unten wird nun noch eine Stückchen Platine mit dem noch fehlenden Bauteilen (Vorwiderstand und Diode) als Standfuß angelötet und oben kommt noch ein Schirm drauf.

6.2.2016:
Die ersten 3 sind mir ohne Probleme sofort gelungen.

Hier die Arbeitsschritte in selbsterklärenden Bildern
DSC07914s  DSC07915s  DSC07916s  DSC07917s  DSC07919s
Vor allem, die Lötung der beiden LEDs an den Mast ist gut gelungen, die Verdrahtung ist dann einfach....die beiden LEDs liegen an den Masten parallel, das kann man machen, weil's identische Typen sind.


6.2.2016:
Beim Inspizieren meiner Bahnsteiglampen war eine Lampe kaputt.

Die LED zu ersetzen, erinnerte mich an ein Problem, ich hatte für eine Serienfertigung von vielen baugleichen Lampen noch nicht die richtige Fertigungstechnik gefunden, nämlich:
  • Wie lötet man 2 SMD-LEDs an das Maströhrchen, ohne dass die erste wieder abfällt wenn man die zweite anlötet?
Mir kam eine Idee:
  • ich brauche eine Löthilfe.
  • dazu das Werkzeug: eine kleine 1mm Proxxon Fräse und eine Pertinaxplatine (Restestück von E-Platine)
Die beiden Bilder lassen ahnen, wie wie's geht.
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So liegen alle 3 Teile richtig zueinander, gut ausgerichtet; die beiden LEDs werde ich noch mit irgendwas in ihrer Ritze fixieren, und dann kann mit einem Tropfen Lötwasser und Lötdraht gelötet werden.

Zur Erinnerung, sowas sollte es werden, nun aber in "Serienfertigung":
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